Archiv 2021

Thüringer Mehrkindfamilienkarte jetzt auch für Gäste!

Ab sofort können auch Familien, die in Thüringen eine Kur oder ihren Urlaub verbringen, von der Mehrkindfamilienkarte des Verbandes kinderreicher Familien Thüringen e.V. profitieren. Informieren Sie sich unter www.familienkarte-thueringen.de über alle einzureichenden Unterlagen und los geht`s! 

Mit den sinkenden Inzidenzzahlen öffnen die 80 Partner-Institutionen der Karte ihre Tore - vom Schwimmbad bis zum Museum, von der Ritterbuch bis zum Park. Bislang stand das Angebot exklusiv Thüringer Familien zur Verfügung.

Info: Seit über zwei Jahren stellt der KRFT e.V. Familien mit drei und mehr Kindern diese Karte aus. Sie dient als Nachweis aller kindergeldberechtigten Kinder und wird von über 80 Partnern anerkannt, bei denen ab dem 3. Kind keine Mehrkosten mehr anfallen. Allein im Jahr 2020 konnte die Karte 745 Familien mit 2665 aus allen Regionen Thüringens ausgestellt werden.

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Zusammen sind wir stark -Zu Besuch bei einer Großfamilie

Das Don Bosco- Magazin hat eine Münchner Familie porträtiert. Was die Geschwister aneinander haben, wie die Eltern  sich die Arbeit aufteilen und wie der Großfamilien-Alltag ausschaut, hat Redakteur Christoph Sachs herausgefunden.

Wir sagen "Danke" an Geschwister und Eltern, die sich über die familiäre Schulter haben schauen lassen!

 

"Zusammen sind wir stark - Zu Besuch bei einer Großfamilie!"

„Soll ich dir zeigen, wie ich einen Salto mache?“ Der siebenjährige Maximilian hängt an dem schwarzen Seil eines ansonsten bunten Klettergerüsts auf einem Spielplatz im Münchner Stadtteil Trudering. Rund um ihn seine drei Geschwister. Sein kleiner Bruder Felix beobachtet genau, wie er immer noch sitzend seinen ganzen Körper einmal rund um das waagrecht gespannte Seil schwingt. „Maxi, wie machst du das?“ Der Sechsjährige will das auch können.

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"Ein wahrer Kraftakt"

 

Ulrike Schwerdtfeger ist Mutter einer Familie mit fünf Kindern in Nürnberg. Wir veröffentlichen hier ihren anschaulichen Bericht zu den konkreten Auswirkungen der Coronasituation auf ihre Familie. Deutlich beschreibt sie eine Lage, in der sich viele kinderreiche Familien wiederfinden. Tröstlich einerseits - und ein Impuls für die Entscheider in der Politik.

„Ein wahrer Kraftakt“

Viele kinderreiche Familien fühlen sich in Pandemiezeiten allein gelassen von der Politik

Wo ist das Ladekabel? Unruhe und Hektik am Esszimmertisch. Gleich die nächste VideoKonferenz. Mathe. Da stimmt ohnehin nur ein Teil der Ergebnisse. Die elfjährige Antonia setzt den Hörer auf, versucht das Geschrei des kleinen Bruders, der gerade unbedingt auf einen warmen Kakao besteht, auszublenden. „Hat jemand meinen Playmobil-Indianer gesehen?“ Der sechsjährige Benedikt steht am Tisch, fordert eine Antwort ein. Er fragt noch einmal, diesmal lauter. Man kann ihn nicht ignorieren. „Hier – und dann verschwinde!“, fährt die große Schwester ihn an und kramt die Figur zwischen Bergen von Büchern und Heften hervor. Im nächsten Moment sitzt sie wieder über ihren SpanischAufgaben, versucht erneut, Anschluss zu finden an das, was sie in den letzten Momenten versäumt hat. „Bin wieder da“, sagt sie genervt ins Mikro.

 

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Mehrkindfamilien beim Bürgerdialog mit der Bundeskanzlerin

 

Am 4. Februar 2021 sprach Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit Familien. Das Thema? Natürlich der kräftezehrende Alltag während des Lockdowns zwischen Homeschooling und Homeoffice. Zur Sprache kamen auch Beobachtungen, von denen sich bislang nicht so viel lesen, hören und sehen ließ. So rückte etwa Annika Kröller-Deutsch, Mutter von fünf Kindern aus Zwickau, die Orientierungslosigkeit vieler Jugendlicher bei der Berufswahl zum Ausdruck. Manch bislang immer als „krisensicher“ geltende Job erweise sich nun als risikoreich und lasse manchen Berufswunsch platzen.
Dr. Johannes Bronisch, fünffacher Familienvater aus Berlin, verwies darauf, dass sich beim Ausfall staatlicher Institutionen und dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens die Familien als der Anker der Stabilität erwiesen hätten – dies müsse die Politik neu wahrnehmen und entsprechend handeln. Das Gespräch mit der Bundeskanzlerin gab den Impuls für eine vielfältige Berichterstattung in Fernsehen, Print und Social Media. Hier geht´s zur Übersicht.

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