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Ein Besuch im Bayerischen Landtag bei Dr. Marcel Huber, Minister für Umwelt und Gesundheit in Bayern.

von Redaktion Bayern

Von links nach rechts Alexandra Gaßmann, Dr. Marcel Huber, Sabine Mentrup
Im Bayerischen Landtag

Am 17.10.2012 hatten Alexandra Gaßmann und Sabine Mentrup die Möglichkeit, den Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber im Bayerischen Landtag zu treffen und die verschiedensten Themen anzusprechen, die (kinderreiche) Familien bewegen.

Trotz großem Zeitdrucks nahm sich der Minister ausgiebig Zeit für die Fragen und Anregungen der beiden Vertreterinnen des Landesverbandes Bayern des Verbandes KRFD. So konnte Dr. Huber auf die Bedenken bzgl. einer massiven Steigerung der Energiekosten insbesondere in Haushalten mit mehr Kindern immerhin auf Ideen verweisen, die von der Bundesregierung aktuell geprüft werden und die Preissteigerung für alle Nutzer minimieren könnten. Dies würde natürlich auch (Groß-) Familien zu Gute kommen. In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf die Möglichkeit, sich hinsichtlich möglicher Einsparungen von Strom und Gas durch die Verbraucherzentrale Bayern beraten zu lassen; die Energieberater prüfen kostenlos, ob sich noch Energie und damit auch Geld (ein-)sparen lässt.

Zum Thema „Medikamente bei Kindern ab 12 Jahre“ musste Minister Huber auf das Bundesministerium verweisen. Ihm selbst sei nicht bekannt, warum nicht-verschreibungspflichtige Medikamente für Kinder ab 12 Jahren von den Eltern selbst bezahlt werden müssen, er könne dies auch nicht nachvollziehen.

Die Problematik von gesundheitsschädlichen AZO-Farbstoffen in Modegetränken war Dr. Marcel Huber dagegen bereits bekannt. Dennoch konnten Alexandra Gaßmann und Sabine Mentrup vehement darauf verweisen, dass die Information bzgl. der schädigenden Wirkung von AZO-Farbstoffen bei Weitem noch nicht bei allen Eltern und erst recht nicht bei allen Kindern und Jugendlichen angekommen ist. Da AZO-Farbstoffe die Aufmerksamkeit beeinträchtigen können, ist hier eine besondere Beschilderung unumgänglich. Der Minister nimmt dieses Thema sehr ernst und wird die entsprechenden Hinweisschilder bzgl. Größe und Anbringung überprüfen lassen. Obwohl kinderreiche Familien für das Bayerische Umwelt- und Gesundheitsministerium eher ein „Randthema“ sind, einigte man sich darauf, in Kontakt zu bleiben.

Das Thema „Medikamente bei Kindern über 12 Jahre“ wurde vom Landesverband Bayern inzwischen an den Bundesverband KRFD weitergegeben, mit der Bitte, diese Anfrage schnellstmöglich an die Bundesregierung weiterzureichen. Das Ergebnis dieser Anfrage wird natürlich zu gegebener Zeit hier zu finden sein.

 

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