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Beeindruckende Menschen, beeindruckendes Engagement!

von Redaktion Bayern

Von links nach rechts: Karl Immler, Alexandra Gaßmann, Helmut Magis, Jakob Immler
Karl Immler, A. Gaßmann, H. Magis, Jakob Immler

Großfamilienstiftung der Brüder Karl und Jakob Immler

Isny, wohl laut Statistik, ist einer der sonnenreichsten Orte in Deutschland. Nicht nur deshalb ist dieser Ort von Helmut Magis und Alexandra Gaßmann am 23.Mai 2012 besucht worden. Ziel waren die Gebrüder Karl und Jakob Immler, die mit ihrer Großfamilienstiftung die Aufmerksamkeit des Verbandes auf sich zogen.

Angefangen haben die Brüder als Investoren und Bauträger von Immobilien, gewerblichen und privaten, und sind über die Jahre mit Fleiß, Disziplin, harter Arbeit und Voraussicht wohlhabend geworden. Trotzdem bildete und bildet das soziale Engagement in all den Jahren neben dem Tagesgeschäft einen festen Bestandteil im Arbeitsleben von Karl und Jakob Immler. Die Förderung von Familien – des Normalverdieners - steht bei Ihnen im Zentrum aller Überlegungen, denn „die Politik erkläre zwar ständig „Die Familien muss gefördert werden.“, aber sie macht es nicht.“ Trotz latentem Kinderwunsch kann sich das Gros der Bevölkerung nicht mehr als zwei Kinder leisten. Durch Mietersparnis wollen die Brüder Großfamilien Vorschub leisten und gründeten die Stiftung. Weihnachten 2004 beschließen sie Häuser für Familien mit mindestens 4 Kindern und deren Großeltern zu bauen und sie ihnen für einen symbolischen Euro Miete  pro Monat zu überlassen.

Denn Kinder in der Großfamilie werden nicht zur Belastung, wenn z.B. die Großeltern im gleichen Haus den Eltern ermöglichen ihre eigenen Interessen ein bisschen mehr auszuleben. Durch die Betreuung vor Ort können beide Elternteile arbeiten gehen, ohne sich um ihre Kinder Sorgen machen zu müssen. Auch gemeinsame Hobbies werden möglich. Mittlerweile sind viele Häuser fertig und bezogen. Trotzdem kämpfen auch die Brüder Immler gegen Windmühlen: die Politik, Banken, Bürokratie und gegen Menschen, die meinen dieses Projekte führe zu einer Ghettoisierung.

„Bei unserem Besuch fangen wir an uns zu wünschen, dass es noch mehr solche Projekte gäbe, bei denen die Familie so im Vordergrund steht. Nicht  nur in Isny, sondern auch bei uns, in München, wo Wohnraum so teuer und in großen Größen nicht vorhanden ist. Man könnte ja mit der Planung der Kommunen beginnen und sich dort wünschen, dass bei Größe und Anzahl der Räume  endlich einmal auch an Großfamilien gedacht wird.“, so Alexandra Gaßmann.

 

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